IBM PS/1

Nachdem IBM immer mehr Konkurrenz durch die Nachbauten des PC und AT bekommen hatte, wurde 1987 der Spieß wieder umgedreht: Die neue Baureihe "PS/2" führte eine ganze Reihe neuer Schnittstellen ein, die in den nächsten 10 Jahren maßgeblich werden sollten für alle PCs: Maus- und Tastaturanschluss sowie Speichermodule setzten sich weithin durch, bei den neuen "Microchannel"-Steckplätzen hingegen gelang dies nicht.

Weit weniger ambitioniert geriet ein kleiner Ableger der PS/2-Reihe. Der PS/1 zielte ab 1990 auf den Heimmarkt. Dort waren aber weniger die gute Tastatur und die weiterhin solide Verarbeitung und Wartungsfreundlichkeit gefragt. Das Megahertz-Rennen hatte begonnen und die Anbieter von günstigen AT-Kompatiblen unterboten die Preise von IBM doch deutlich.

Gut gelungen ist die Bedienung des Geräts. In weniger als 15 Sekunden nach dem Einschalten erscheint ein Auswahlmenü und die Arbeit kann beginnen. Das Menü ermöglicht den Start von Microsoft Works, die Systemverwaltung (Einstellungen und DOS-Eingabeaufforderung), eine Einführung in das System und den Start beliebiger DOS-Anwendungen. All dies erfolgt mausgesteuert, hat aber mit Windows nichts zu tun.Es handelt sich um ein ganz einfaches Menüsystem, in das nahtlos die verschiedenen Anwendungen integriert sind.